Deubelbeiss_Rolf

Betreff: Kein Lehrermangel in Goldach

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Landauf und landab wurde in der Presse über den Mangel an Lehrpersonen an der Volksschule berichtet. Zahlreiche Schulen konnten auf den Schulstart hin ihre offenen Stellen nicht besetzen oder mussten sich mit Aushilfslehrpersonen ohne passendes Diplom behelfen.

Wie sieht es bei uns aus? An der Schule Goldach konnten erfreulicherweise alle offenen Lehrpersonen-Stellen auf den Schuljahresbeginn fristgerecht und mit qualifizierten Lehrpersonen besetzt werden. Aber auch in Goldach zeigte sich, dass der Lehrpersonen-Arbeitsmarkt sehr unruhig und die Fluktuation im Frühjahr höher als in den vergangenen Jahren war. 

Gründe für den Mangel an Lehrerinnen und Lehrern sind einerseits die Pensionierungen der so genannten Babyboomer-Generation und andererseits steigende Kinderzahlen in der Schule. Ein weiterer Grund ist die hohe Zahl an Lehrpersonen, welche in einem Teilpensum arbeiten. Rund ein Drittel der Lehrpersonen arbeitet mit einem Pensum unter 50 % und rund 40 % der Lehrpersonen arbeiten mit einem Pensum zwischen 50 % und 90 %. Hier, wie in der Presse oft verlangt, Druck auszuüben und höhere Pensen zu fordern, ist falsch. Die Möglichkeit in einem variablen Pensum arbeiten zu können, macht den Beruf der Lehrperson gerade attraktiv.

Und um genau diese Frage geht es: Wie kann der Lehrberuf an Attraktivität gewinnen und vermehrt Personen anziehen, die diesen Beruf gerne und erfolgreich ausüben? Ich sehe hier zwei Ansätze. Einerseits muss der steigenden Verbürokratisierung in der Schule wo immer möglich Einhalt geboten werden und andererseits braucht es eine Reduktion der permanent laufenden Reform- und Entwicklungsprojekte, die oft von Seiten des Kantons den Schulgemeinden auferlegt werden. Lehrpersonen sollen sich wieder vermehrt auf ihr Kerngeschäft, das Unterrichten, konzentrieren dürfen.

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