Buchtipp - Für Glück ist es nie zu spät

Buchtipp der Gemeindebibliothek

Für Glück ist es nie zu spät

Johanna ist mit Anfang 50 plötzlich Witwe. Ihre Ehe war schon lange zerrüttet. Und doch fühlt sie sich plötzlich allein und verloren. Als sie die Trauerkarten durchgeht, findet sie ein leeres Notizbuch, das ihr eine frühere Freundin geschenkt hat. Sie hatte vergessen, wie gern sie als junge Frau Tagebuch geschrieben hat. Auch jetzt füllen sich die Seiten schnell, und Johanna merkt, dass sie neu anfangen muss, um sich selbst zu finden.

Als Erstes will sie dieses schicke, aber seelenlose Haus loswerden, das ihr nie ein richtiges Zuhause war. Sie beauftragt einen Makler und ist vollkommen überrascht, als plötzlich ihr Exfreund vor ihr steht. Henry, mit dem sie vor ihrer Ehe eine kurze, aber intensive Affäre hatte. Henry, der sie an die junge, lebenslustige Frau erinnert, die sie einmal war – und der offenbar immer noch einen Platz in ihrem Herzen hat.

Mir hat das Buch gefallen, weil…

…die tolle Geschichte zum Nachdenken anregt, bei der man mit den Charakteren fühlt, mit ihnen leidet und ganz oft auch herzlich lachen kann. Es ist spannend und amüsant, Johanna bei ihrem Neuanfang zu begleiten. Ich wünsche ihr so sehr, dass mal etwas nach ihren Vorstellungen läuft. Ein wundervoller Roman, der aufzeigt, dass es für einen Neustart im Leben nie zu spät ist. Ich habe mich beim Lesen total wohl gefühlt, weil das Buch nicht nur gut unterhält, sondern auch in angenehmer Art und Weise berührt.

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