Strommasten

Gemeinsam in die Zukunft?

Die Gemeinden Berg, Goldach, Rheineck, Rorschach, Steinach, Thal, Tübach und Untereggen prüfen Möglichkeiten für die künftige regionale Zusammenarbeit der Versorgungswerke.

Der Versorgungbereich ist im Umbruch. Insbesondere die Energieversorgung hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Die Liberalisierung des Strommarktes schreitet voran und Themen wie Dezentralisierung, Digitalisierung und Dekarbonisierung bewirken grundlegende Veränderungen. In der Gesellschaft entstehen neue Einstellungen, und die energiepolitischen und gesetzlichen Vorgaben und Anforderungen verändern sich schneller denn je. Alle Werke sind von diesen Entwicklungen zentral betroffen.

Im Bewusstsein auf die weiter steigenden Herausforderungen haben sich die strategisch Verantwortlichen von aktuell acht Gemeinden entschlossen, Möglichkeiten einer zukünftigen Zusammenarbeit ihrer kommunalen Versorger zu prüfen.

Die Initianten sind überzeugt, dass jedes der Werke zu klein ist, um die steigenden Anforderungen an ein leistungsfähiges Versorgungsunternehmen mittel- und langfristig alleine meistern zu können. Eine verstärkte Zusammenarbeit bietet die Möglichkeit, benötigte Dienstleistungen umfassender anzubieten und sichert proaktiv die regionale Kundennähe, auch in Zukunft.

In den kommenden Wochen werden mit externer Unterstützung die Bedürfnisse der beteiligten Gemeinden gesammelt, analysiert und verschiedene Optionen einer engeren Zusammenarbeit intensiv geprüft. Der Prozess steht auch weiteren Gemeinden der Region offen. Die Abklärungen umfassen alle Gewerke wie Strom, Wasser, Kommunikation, Gas und Wärme.

Ende Sommer 2021 werden die Verantwortlichen entscheiden, ob und in welcher Form die Zusammenarbeit vertieft ausgestaltet werden soll.

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