Jungsein

Jungsein während der Pandemie

Gerade weil viele es nicht sehen, sollten wir es sichtbar machen!

Der Übergang von der Jugendphase ins Erwachsenenalter ist für viele mit grossen Unsicherheiten verbunden. Seit Beginn der Pandemie wurde von den Jugendlichen zusätzlich ein hohes Mass an Eigeninitiative und Selbstverantwortung verlangt. Die Medien berichteten fast ausschliesslich von den Risikogruppen und deren Bedürfnissen. Für lange Zeit wurde es aber ruhig um junge Erwachsene, obwohl die Pandemie sie besonders hart trifft. Erst als sich die «Pandemiemüdigkeit» durch Krawalle äusserte, kam es vermehrt zu Berichten. Dabei lag der Fokus auf negativem Verhalten.

Das vergangene Jahr zeigte uns Jugendarbeitenden, dass wir uns auf einen Grossteil der Jugendlichen verlassen können. Trotz den vielen Einschränkungen erlebten wir sie verständnisvoll und kooperativ. Obwohl über die Wintermonate im Jugendzentrum ein zweiter Lockdown nötig war und dadurch ein wichtiger Treffpunkt wegfiel, konnten wir in der Mobilen Jugendarbeit keine gravierenden Vorfälle feststellen. Dass junge Erwachsene im öffentlichen Raum negativ auffallen, lässt sich nie ganz vermeiden. Wir sind aber der Meinung, dass den Jugendlichen gerade in diesen herausfordernden Zeiten ein Lob ausgesprochen werden darf, weil sich die Mehrheit vorbildlich verhalten hat.

An dieser Stelle möchten wir uns bei euch, liebe Jugendliche, für die gute Zusammenarbeit bedanken. Den Schulabgängern wünschen wir einen schönen Schulabschluss und einen guten Start in die Berufswelt. Wir freuen uns auf weitere Begegnungen mit euch und sind gespannt, was ihr uns vom Einstieg ins Berufsleben berichten werdet.

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