Goldach ist eingebettet zwischen Berg und See

Legislaturziele 2021 – 2024

Der Gemeinderat hat seine Ziele für die laufende Amtsdauer definiert. Sein Fokus liegt in den kommenden vier Jahren auf der Mobilität, dem Wohn- und Arbeitsraum, dem Seeufer und der Stiftung von Identität.

Was macht Goldach besonders? Wo hebt sich die Gemeinde von anderen ab? Diese Fragen stellte sich der Gemeinderat zu Beginn seines Strategieworkshops.

Bodensee und zentrumsnahe Lage im Dreiländereck

Goldach profitiert von einer wunderbaren Lage, eingebettet zwischen Berg und See im Dreiländereck und nahe der Kantonshauptstadt. Zudem ist Goldach trotz städtischer Strukturen ein Dorf geblieben, in dem man sich noch kennt und ein reges Vereinsleben gepflegt wird. Diese gute Ausgangslage gilt es weiter zu nutzen und zu stärken.

Der Gemeinderat hat gestützt darauf folgende Schwerpunkte festgelegt:

Mobilität

Das Potenzial aus der strategisch gute Lage lässt sich nur dann in vollem Ausmass ausschöpfen, wenn die Mobilität gewährleistet ist, und zwar sowohl mit dem Individual- als auch mit dem öffentlichen und dem Langsam-Verkehr. Der Gemeinderat wird sich in allen drei Bereichen engagieren, indem er beispielsweise den Autobahnanschluss Witen mit der Kantonsstrasse zum See weiter vorantreibt, das Buskonzept umsetzt, die technische Machbarkeit einer SBB-Haltestelle im Rietli prüft und neue Langsamverkehrsverbindungen prüft oder realisiert (Sonnentalweg, Hängebrücke über die Goldach, Veloverbindung entlang Autobahnviadukt).

Wohn- und Arbeitsraum

Wohn- und Arbeitsraum an gut erschlossenen Lagen – wenn möglich mit Seebezug – soll Goldach für alle Bevölkerungsschichten attraktiv machen. Der Fokus liegt dabei auf der inneren Erneuerung, wie es die Zentrumsüberbauung vormacht. In den kommenden vier Jahren möchte der Gemeinderat mit der laufenden Ortsplanung die Voraussetzungen dafür schaffen. Er wird auch das Projekt Zentrumsentwicklung konsequent weiterführen.

Seeufer

Das Seeufer ist Erholungsraum für eine ganze Region. Es soll weiter aufgewertet werden. Der Gemeinderat wird zusätzliche Renaturierungen prüfen. Auch strebt er in der Verlängerung der Rietbergstrasse eine Überführung über die Seestrasse an, eingebunden in die Entwicklung des Gebietes Rietli mit einem Architektur- oder Investorenwettbewerb. Schliesslich möchte er die Machbarkeit eines Bodenseestegs und eines Restaurantbetriebes klären.

Identität

Damit Goldach trotz stetigem Wachstum nicht zusehends anonymer wird, will der Gemeinderat identitätsstiftende Elemente fördern. Dazu gehört beispielsweise die attraktive Gestaltung des neuen Dorfplatzes in der Zentrumsüberbauung. Auch soll im Gebäude der Tagesstrukturen am Warteggweg das Konzept eines Begegnungszentrums schrittweise umgesetzt werden. Das Projekt Goldachpark kann mit einer neuen Fusswegverbindung ins Naherholungsgebiet Kellen ebenfalls Begegnungen fördern. Schliesslich soll nach dem Abbruch des Schäflisaals die Frage des Gemeindesaals öffentlich diskutiert werden. Ein neues kulturelles Zentrum könnte nicht nur dem Vereinsleben neuen Schub verleihen, sondern auch den Zusammenhalt in der Bevölkerung beleben.

Region

Schliesslich will der Gemeinderat auch der regionalen Zusammenarbeit das nötige Gewicht beimessen. Aufgaben sollen wo möglich und sinnvoll gemeinsam angegangen werden. Konkretes Beispiel ist das laufende Projekt für eine vertiefte Zusammenarbeit der Technischen Betriebe.

Der Gemeinderat freut sich auf die kommenden Herausforderungen.

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