Überbauung Kirchenfeld

Mitwirkung für Überbauung Kirchenfeld

Während 30 Tagen unterstehen die Unterlagen zum Sondernutzungsplan Kirchenfeld, zur Erschliessung des Baugebietes und zum Dorfbach, Abschnitt Dorfplatzkreise – Käserei, der öffentlichen Mitwirkung.

Das Baugebiet liegt zwischen dem Schulhaus Kirchenfeld im Norden und der Wuhrstrasse bzw. dem Ilgenweg im Süden. Im Osten grenzt es an die Neumühlestrasse. Hier sollen, geregelt durch einen Sondernutzungsplan, sieben Mehrfamilienhäuser entstehen.

Das Goldacher Baukollegium hat den Planungsprozess von Beginn an begleitet, um eine städtebaulich hohe Qualität sicherzustellen.

Sondernutzungsplan Kirchenfeld

Wichtige öffentliche Interessen sollen durch den Sondernutzungsplan umgesetzt werden. Die Gemeinde möchte einerseits die bessere Durchlässigkeit durch das Gebiet mit öffentlichen Fusswegen und einem zusätzlichen Zugang zum Schulhaus sichern. Andererseits sollen an der Neumühlestrasse öffentliche Längsparkfelder angeordnet werden, um die Parkplatzsituation im Gebiet zu verbessern. Die Fussgänger erhalten unter den Arkaden ein neues, gegen die Strasse geschütztes Trottoir entlang der Neumühlestrasse. Zudem hält sich die Gemeinde mit dem Sondernutzungsplan die Möglichkeit offen, in einem der Neubauten einen neuen Kindergarten anzuordnen.

Die Überbauung gliedert sich in zwei Teilbereiche. Der östliche Teilbereich reiht drei Punktbauten und ein stirnseitig zur Strasse stehendes Gebäude entlang der Neumühlestrasse auf. Sie sollen ein einheitliches Strassenbild generieren und die Zugehörigkeit des Strassenraums zum Zentrum von Goldach sichtbar machen. Entsprechend sollen die Erdgeschosse gewerblich genutzt werden. Im westlichen Bereich wird die Fläche südlich des Schulhauses mit drei Neubauten bebaut.

Erschliessung Überbauung Kirchenfeld

Die Erschliessung erfolgt über die neue Kirchenfeldstrasse ab der Untereggerstrasse. Nebst dem Sondernutzungsplan werden der Teilstrassenplan Überbauung Kirchenfeld und die dazugehörigen Strassenbauprojekte öffentlich aufgelegt. Sie stellen auch das neue Trottoir und die Längsparkierung entlang der Neumühlestrasse sicher.

Dorfbach Goldach

Weiter gilt es, im Zuge der Überbauung den Gewässerraum für den benachbarten Dorfbach festzulegen, und zwar im Bereich zwischen Dorfplatzkreisel und Wuhrstrasse. Die notwendige Regelung findet sich im Sondernutzungsplan Gewässerraum Dorfbach. Schliesslich wird für den Abschnitt bis nach der Käserei das Bachprojekt aufgelegt. Der Bach wird ökologisch aufgewertet und erlebbarer gemacht. Zu gewährleisten ist auch die Hochwassersicherheit.

Mitwirkung bis 14. April 2021

Interessierte können sich im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung gemäss Art. 34 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes innert 30 Tagen, d. h. bis 14. April 2021, zu folgenden Projekten vernehmen lassen:

  • Sondernutzungsplan Kirchenfeld
  • Teilstrassenplan Überbauung Kirchenfeld
  • Strassenbauprojekt Erweiterung Kirchenfeldstrasse
  • Strassenbauprojekt Gehweg und Parkfelder Neumühlestrasse
  • Sondernutzungsplan Gewässerraum Dorfbach
  • Bauprojekt Dorfbach Goldach, Abschnitt Dorfplatzkreisel – Käserei


Eingaben sind möglich per E-Mail an info@goldach.ch oder mit Brief an Gemeinderatskanzlei Goldach, Hauptstrasse 2, Postfach 95, 9403 Goldach. Weiter besteht die Möglichkeit, diesen Bericht direkt im nachstehenden Kommentarfeld oder in den sozialen Medien zu kommentieren.

Die Pläne und Berichte können nachstehend heruntergeladen oder bei der Bauverwaltung eingesehen werden.

Erschliessung Überbauung Kirchenfeld

Teilstrassenplan Überbauung Kirchenfeld

Gehweg und Parkfelder Neumühlestrasse
Situation
Querprofile
Landbeanspruchungsplan
Technischer Bericht

Erweiterung Kirchenfeldstrasse
Situation
Querprofile
Landbeanspruchungsplan
Technischer Bericht

Dorfbach Goldach

Sondernutzungsplan Gewässerraum
Sondernutzungsplan
Planungsbericht
Anhang zum Planungsbericht
Informationsplan

Wasserbauprojekt Dorfbach
Situation
Querprofile
Längenprofil
Normalprofil

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2 Antworten

  1. In den “Besonderen Vorschriften” werden unter Art. 16, Abs.3, Vorgaben zur Ladeinfrastruktur für Elektro-Autos gemacht. Dies ist als Grundsatz lobenswert und zukunftsorientiert. Im Sommer 2020 hat der sia jedoch das Merkblatt 2060 herausgegeben, das eine spezifischere Umschreibung ermöglichen würde.

  2. 1) Die früher landwirtschaftlich genutzte Fläche sollte nicht weiter überbaut und “zubetoniert” werden. Gerade auch in Zentrumsnähe sollten bestehende Grünflächen erhalten bleiben.

    2) Die geplanten Gebäude sind im Zusammenhang mit der Anwendung der “Sondernutzung” mindestens eine Etage zu hoch und verdecken den anderen südlichen Anwohnern die bisherige Seesicht. Dies bedeutet auch eine deutliche Wertminderung für die bisherigen Grundeigentümer.

    3) Im Realisierungsplan sind viel zu wenige Parkplätze in der Tiefgarage vorgesehen. Die heute auf dem Kiesplatz vorhandenen Parkplätze werden nicht kompensiert. Diese werden z.T. von Bewohnern an der Wuhrstrasse benutzt, da auch dort zu wenige Parkplätze vorhanden sind. Des weiteren fehlen alsdann auch für das Restaurant Ochsen Parkplätze. Bei einer Realisierung sollte die Tiefgarage darum grösser oder mehrgeschossig konzipiert werden. Gerade die Coronazeit hat bestätigt, dass der individuelle Mobilverkehr nicht wegzudenken ist und in solchen Zeiten sogar ÖV-Nutzer auf Auto umgestiegen sind. Daher sind die angewandten Richtzahlen für Parkplätze zu niedrig.

    4) Der Einlenker von der Wuhr- zur Neumühlestrasse würde sehr unübersichtlich, da die Gebäudeecke praktisch am Rande der Neumühlestrasse zu liegen käme. Aus Sicherheitsüberlegungen für die Schulwege zum Kindergarten und zum Schulhaus Kirchenfeld sollten keine Gebäude die Sichtverhältnisse einschränken. Evtl. neue Gebäude sollten zurückversetzt werden.

    5) Die Neumühlestrasse dient auch als Zubringer für die Freizeitsportler (Fahrrad) ins Gebiet Mötteliwald. Die Strasse ist zu eng konzipiert. Der Langsamverkehr kann ja nicht in die Arkade ausweichen. Die Gebäude sollten weiter zurückversetzt werden. Im Winter verschlimmert sich die Situation im Zusammenhang mit Schneemaden. Viele Schulkinder sind auch mit dem Kickboard zur Schule unterwegs; dafür sollte auch ein Radweg zur Verfügung stehen.

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