Strom sparen lohnt sich jetzt schon.

Strompreise 2023

Die Strompreise erhöhen sich für Niederspannungskunden in Goldach zwischen 7.5 und 10.8 Rappen pro Kilowattstunde. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit 4’500 Kilowattstunden Stromver­brauch ergeben sich dadurch Stromkosten von rund CHF 1’245.00 pro Jahr. Dies entspricht deutlichen Mehrkosten von rund CHF 374.00 oder 43 Prozent.

Massgeblich für grosse Preissteigerung sind neben anderen Faktoren hauptsächlich die enorm hohen Marktpreise für Energie. Zusätzlich müssen auch die Netznutzungsentgelte leicht erhöht werden.

Energie
Die Energiepreise müssen aufgrund der massiv gestiegenen Beschaffungskosten angehoben werden. Dank der mehrjährigen Beschaffung wird der stattfindende Preisanstieg an den Märkten abgefedert. Trotzdem haben die letzten Beschaffungen zu einem Anstieg der Beschaffungspreise von rund 80 Prozent geführt.

Netznutzung / Grundpreis
Die Netznutzungsentgelte und der Grundpreis müssen aufgrund gestiegener Vorliegerkosten der nationalen Netze, gestiegener Beschaffungskosten für Verluste und abgebauten Überdeckungen aus den Vorjahren angehoben werden. Gesamthaft resultieren aus den genannten Faktoren Mehrkosten von rund 20 Prozent.

Abgaben
Die Systemdienstleistungen (SDL) werden neu mit 0.46 statt 0.16 Rappen pro Kilowattstunde verrechnet. Der Netzzuschlag gemäss Art. 35 EnG (früher KEV) beträgt unverändert 2.3 Rappen pro Kilowattstunde.

Da in diesem Jahr viele kostentreibende Faktoren gleichzeitig auftreten, verzichten die Tech­nischen Betriebe Goldach auf einen Teil des Gewinns, um die Erhöhung der Energiepreise zu mindern.

Dank der erfreulich grossen Produktion der Photovoltaik-Anlagen in Goldach konnten die Anteile von eigenem Sonnenstrom in den Naturstrom-Produkten für die Kunden erhöht werden. Im Produkt «naturstrom basic» beträgt der Anteil neu 12 % und im Produkt «naturstrom star» konnte Anteil auf 65 % erhöht werden.

Zurückgelieferte Energie
Der Preis für die zurückgelieferte Energie wird von 6.8 auf 13.7 Rappen pro Kilowattstunde angehoben, da sich dieser Ansatz an den Beschaffungskosten für Energie orientieren muss. Der Preis für den ökologischen Mehrwert von Photovoltaikanlagen muss hingegen von 3.0 auf 2.8 Rappen Kilowattstunde gesenkt werden.

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