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Technologieschub bei der Schmid-Fehr AG

Die Schmid-Fehr AG lässt sich von der aktuellen Krise nicht anstecken. Sie investiert trotzdem oder gerade deshalb in neue Technologien und damit auch in ihre Zukunft.

Montagmorgen, 29. März: Die Sonne ist soeben aufgegangen. Der Parkplatz Zentrum ist abgesperrt. Lastwagenzüge fahren vor und beginnen, Module mit Gewichten von bis zu 4.5 t abzuladen. Die Front zur Schmid-Fehr AG wird geöffnet. Spezialwerkzeuge führen die Einzelteile während dem ganzen Tag ins Gebäude ein. Jetzt wird klar: Eine neue Heidelberger Druckmaschine wird installiert. Sie wiegt ca. 37 t und weist eine Länge von rund elf Metern auf. Vier Lastwagenzüge werden es bis zum Schluss sein, die das Material anliefern.

Warum eine neue Maschine?

Die Schmid-Fehr AG ersetzt die bestehende Maschine nach acht Jahren. Nicht, weil diese nicht mehr produzieren könnte oder die Qualität nachgelassen hätte. Nein, die Entwicklung geht rasant vorwärts. Die neue 5-Farben-Druckmaschine ist noch ökologischer, noch ruhiger und noch stromsparender. Aber der Hauptgrund ist die Automatisierung: Künstliche Intelligenz (KI) hat Einzug gehalten. Assistenten helfen den Drucktechnologien und die Maschine ist völlig vernetzt – vom Webshop bis zur Papierverarbeitung. So laufen z.B. Rüstvorgänge und vor allem auch die Qualitätsüberwachung vollautomatisch ab. Dadurch wird eine Produktivitätssteigerung von über 20 % möglich. Pro Stunde kann die Maschine so bis zu 64’000 Seiten A4 in unglaublicher Qualität und Konstanz bedrucken. Und genau diese höhere Produktivität benötigt das Unternehmen, um in der Schweiz weiterhin konkurrenzfähig mit dem Ausland zu sein.

Braucht es denn noch Papier?

Es gibt heute viele Bereiche, in denen digitale Lösungen zu recht Papier ablösen – wie z.B. beim Telefonbuch, bei Lexika, Tageszeitungen usw. Aber wie so oft im Leben gibt es nicht nur den einen richtigen Weg. Es geht darum, das richtige Medium am richtigen Ort zu nutzen. So ist z.B. in diversen Studien nachgewiesen, dass Lernen auf Papier um ein Mehrfaches nachhaltiger und effizienter ist als mit elektronischen Geräten. Im Werbebereich kann Papier mit Haptik und Emotionen weitergehende Erlebnisse bieten. Als sogenanntes «Pushmedium» können dank Papier z.B. potentielle Kunden aktiv erreicht werden. Es geht also nicht um Papier oder Digital – sondern Papier und Digital. Für jede Kommunikation soll der richtige Kanal gewählt werden. «Content first», wie man heute sagt. Ein schönes Beispiel dazu ist der Wellenbrecher. Es gibt ihn auf Papier. Zusätzliche Informationen (wie z.B. die Installation dieser Maschine im Zeitraffer) finden Sie online. Die Schmid-Fehr AG bietet gerade darum Lösungen für alle Kanäle an – von Social Media, Website, Erklärfilmen bis zu Produkten aus Papier.

Warum eine solche Investition gerade jetzt in der aktuellen Krise?

Sehr oft zahlt es sich aus, antizyklisch zu handeln. Dies hilft der Wirtschaft. Ausserdem sind die Ressourcen für Installation und Schulung besser verfügbar. Dadurch kann die Schmid-Fehr AG seriös und systematisch die neue Druckmaschine und die Prozesse optimieren – und so die Wettbewerbsvorteile ausbauen.

Nach rund drei Wochen Installation und Schulung kann das Unternehmen bereits heute das Fazit ziehen, dass sich diese Investition in Millionenhöhe gelohnt hat. Auch für die Schmid-Fehr AG geht damit die Sonne auf – und es geht weiter: Zusätzliche Investitionen werden in naher Zukunft folgen.

Schmid-Fehr AG
Die Schmid-Fehr AG ist eine Familien AG im Zentrum von Goldach mit 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie bietet sowohl Kommunikationslösungen digital (Social Media, Websites, MultiChannel), Prozesslösungen (wie B2B-Shops, Eventtools) und Printprodukte von Geschäftsdrucksachen, Flyern, Broschüren, Zeitschriften bis zu Mailings und Logistiklösungen an.

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