Zurueckschauen

Zurückschauen auf das erste Jahr

Vor etwa einem Jahr übernahm Hansueli Rick (HR) die Schulleitungs-Stelle von Beata Rausch im Schulkreis Feld. Die erste Zeit war stark geprägt von den Corona-Massnahmen. Wie er das erste Jahr sonst noch erlebt hat, erzählt er dem Wellenbrecher im Interview.

WB: Hansueli, du bist nun schon fast ein Jahr als Schulleiter in Goldach angestellt. Was gefällt dir an deiner Tätigkeit hier in Goldach?
HR: Mir gefällt allgemein die Vielseitigkeit meiner Tätigkeit als Schulleiter, welche ich auch hier in Goldach erlebe. Zudem empfinde ich die Schule Goldach als sehr professionell. Ich fühlte mich von Anfang an sehr wohl und bestens unterstützt.

WB: Welches sind die grössten Unterschiede zu deiner letzten Arbeitsstelle?
HR: Eindeutig die Grösse der Schule. An meiner letzten Arbeitsstelle war die Schule knapp halb so gross wie hier in Goldach. Zudem war das Einzugsgebiet der Kinder zum Teil auch ländlich geprägt. Mir fiel das z.B. an der Kleidung der Knaben und Mädchen auf. Nur wenige trugen Markenkleider. Somit gab es unter den Kindern diesbezüglich auch kein Konkurrenzdenken.

WB: Was waren die grössten Herausforderungen in diesem ersten Jahr?
HR: Für mich war die grösste Herausforderung, mich unter der speziellen Corona-Situation einzuarbeiten. Insbesondere die direkten Kontakte zum Team haben mir sehr gefehlt. Sitzungen fanden online statt, gesellige Anlässe waren nicht möglich, man begegnet sich immer noch mit Schutzmaske etc. Das hat das gegenseitige Kennenlernen erschwert, zumal ich auch ein vergleichsweise grosses Team leite.

WB: Wie stark beeinflusst die Corona Pandemie deine Arbeit?
HR: Die Corona Pandemie ist natürlich auch in den Schulen ein allgegenwärtiges Thema. Wir müssen stets wachsam sein und zuweilen auf neue Situationen schnell reagieren. Auch kommen laufend neue Fragen auf, die es zu beantworten gilt. Das bindet zusätzlich Ressourcen. Im Zuge der Lockerungen ist es jedoch auch in der Schule bezüglich Corona-Massnahmen etwas entspannter geworden. Das normalisiert meine Arbeit zunehmend. Ich hoffe, dass das so bleibt.

WB: Wo findest du deinen Ausgleich? Gibt es Hobbys?
HR: Ich arbeite gerne im Garten. Beim Rasenmähen, Jäten etc. meinen Gedanken freien Lauf zu lassen, entspannt mich. Sehr gerne gehe ich auch mit unseren vier Hunden spazieren oder wandern. Und ab und zu ein Fitnesstraining darf auch nicht fehlen.

WB: Hansueli, danke für das Interview.

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