Investieren mit Verantwortung
Eine qualitativ hochstehende Schule gelingt langfristig nur durch ein sorgfältiges Zusammenspiel von gezielten und nachhaltigen Investitionen, bei gleichzeitig umsichtigem Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln.
Einen wichtigen Schwerpunkt setzen wir bei den Klassengrössen. Obwohl das kantonale Recht grössere Klassen zulässt, setzt Goldach bewusst tiefere Richtwerte. Kleinere Klassen schaffen bessere Lernbedingungen, ermöglichen gezielte Förderung und entlasten Lehrpersonen.
Vor diesem Hintergrund steht auch die Eröffnung des 11. Kindergartens auf das Schuljahr 2026/2027. Mit der Nutzung einer bestehenden Gemeindeliegenschaft am Standort Stelzenreben wurde eine Lösung gewählt, die pädagogisch sinnvoll, wirtschaftlich vertretbar und zugleich flexibel ist.
Qualität zeigt sich vor allem durch die Menschen, die Schule gestalten. Investitionen in Weiterbildung, attraktive Anstellungs- und Rahmenbedingungen sind dafür ebenso zentral wie gute Strukturen, eine fortschrittliche Schulentwicklung und gezielte Unterstützungs- und Förderangebote.
Exemplarisch erwähnen möchte ich hierbei das neue Angebot im Bereich der Begabtenförderung. In Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule St. Gallen erhalten leistungsstarke Schülerinnen und Schüler nun zusätzliche Möglichkeiten, um in ihren Interessen und Stärken noch gezielter gefördert werden zu können.
Damit diese Investitionen möglich bleiben, braucht es Augenmass im Umgang mit den Mitteln, punktuellen und vereinzelt auch unangenehmen Verzicht, Prozessoptimierungen und eine nachvollziehbare Priorisierung von Aufgaben und Investitionen. Dies haben wir im Hinblick auf das Budget 2026 umgesetzt.
So entsteht Schulentwicklung in Goldach aus einem ausgewogenen Zusammenspiel: Wir investieren dort, wo es der Qualität dient, und gehen dort besonders umsichtig mit den Finanzen um, wo es Verantwortung verlangt. Dieser Weg sichert eine starke Schule und ein Budget, das auch langfristig trägt.