Erste Schritte als Schulpräsident
Kurz vor dem Start ins neue Schuljahr begann für mich eine neue Herausforderung: mein Amt als Goldacher Schulpräsident. Die ersten Wochen waren intensiv und geprägt von vielen Begegnungen. Gespräche mit sämtlichen Schulleitungen, den Verantwortlichen der Tagesstruktur, Jugendarbeit, Schulsozialarbeit, Bibliothek und Verwaltung haben mir gezeigt, wie vielfältig unsere Schule aufgestellt ist – und mit wie viel Herzblut hier gearbeitet wird.
Gleichzeitig war ich schon mitten in ersten Weichenstellungen: Sitzungen der Bildungskommission, der Schulleitungen, von Projekt- und Arbeitsgruppen und bilaterale Gespräche. Themen wie Budget 2026, Schulraumplanung, Klassengrössen, Fördermassnahmen, die Umsetzung der Schulprogramme oder personelle Angelegenheiten standen im Zentrum. Rasch spürt man: Die Schule Goldach ist kein Dampfer, der gemächlich tuckert – sie ist ein lebendiges Schiff, das Kurs hält, getragen von vielen starken Händen an Bord.
Meine Leitplanken sind klar: Verlässlichkeit, Transparenz und Miteinander. Ich will langfristig Verantwortung übernehmen, Herausforderungen offen und pragmatisch anpacken und den Teamgedanken ins Zentrum stellen. Denn nur im Zusammenspiel aller – Lehrpersonen, Mitarbeitenden, Eltern, Behörden und Bevölkerung – können wir die Schule nicht nur verwalten, sondern gestalten.
Nach neun Jahren engagierter Arbeit tritt Susanne Ravaioli auf Ende Jahr aus der Bildungskommission zurück – ihr Einsatz verdient grossen Dank. Gleichzeitig eröffnet sich eine Chance: Wir suchen eine neue Fachperson, die Lust hat, auf strategischer Ebene mitzuwirken und die Zukunft unserer Schule mitzugestalten. Vielleicht sagt gerade jemand von Ihnen: Das wär doch was für mich!
Mit Respekt vor dem Bestehenden und Freude auf das Kommende blicke ich zuversichtlich in die Zukunft.