Amanda Rüedi, Salome Siegrist und Samuel Wirth befinden sich im Endspurt. In den nächsten Tagen präsentieren sie, wie vielfältig die Vorgaben der Schule umgesetzt werden können. Gesammelt werden dabei auch wichtige Erfahrungen für Schule, Beruf und Alltag.
Drei Themen, drei Leidenschaften
Die Motivation für die Projekte ist sehr individuell. «Ich wollte etwas Praktisches machen und die Chance nutzen, mal etwas Grösseres herzustellen. Dass ich dabei auch etwas für die Biodiversität machen konnte, finde ich cool.», erklärt Amanda. Der Roman von Salome entstand aus der Freude am Lesen: «Ich wollte den Seitenwechsel ausprobieren und schauen, ob es mir gelingt, eine längere Story logisch und spannend zu schreiben.» Samuel entschied sich für ein digitales Projekt: «Ich wollte etwas am Laptop machen, auch zur Vorbereitung auf meine Lehre als ICT-Fachmann.» Sein Song – Text, Melodie und Video – entstand vollständig mit KI-Tools wie Suno, Claude und CapCut.
Wenn der Plan nicht aufgeht
Trotz guter Vorbereitung läuft nicht alles glatt. Amanda musste handwerkliche Herausforderungen meistern und technische Lösungen finden. Salome löste die Gestaltung des Buchrückens gemeinsam mit der Druckerei. Die Textkorrektur meisterte sie zusammen mit einer Kollegin als Lektorin. Bei Samuel mussten die Untertitel des Videos manuell getaktet werden, weil die automatische Generierung nicht funktionierte.
Viel Aufwand, viel gelernt
In den drei Projekten stecken gut 100 bis über 200 Stunden Arbeit. Trotzdem überwiegt der Gewinn. «Ich habe eigentlich lieber Aufträge mit konkreten Vorgaben. Jetzt habe ich gelernt, wie ich vorgehen kann, wenn ich sehr frei bin», sagt Amanda. Samuel ergänzt: «Ich habe festgestellt, dass genaues Arbeiten und das Prompting Stärken von mir sind.» So unterschiedlich die Erfahrungen sind – eine Gemeinsamkeit ist deutlich spürbar: der Stolz, eine anspruchsvolle Aufgabe in Eigenregie gemeistert zu haben.

