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Informatikdienste Region Rorschach IDRR: Das Projekt gedeiht

Eine regionale IT-Organisation soll ab 2026 die Verwaltungen, die Technischen Betriebe und die Alters- und Pflegeheime, später auch die Schulen, mit moderner, sicherer und kosteneffizienter IT versorgen. Das Projekt ist weiterhin auf gutem Weg.

Heute betreibt Rorschach eine eigene Serverinfrastruktur, Goldach und Rorschacherberg nutzen externe Anbieter. Die unterschiedlichen Systeme führen zu höheren Kosten, längeren Reaktionszeiten und erschweren einheitliche Sicherheitsstandards. Mit den Informatikdiensten Region Rorschach IDRR sollen Fachwissen und Ressourcen gebündelt, die Betriebssicherheit erhöht und die Digitalisierung koordiniert vorangetrieben werden.

Ziele und strategische Grundsätze
Die IDRR wollen IT-Dienste langfristig sicher, stabil, wirtschaftlich und zukunftsgerichtet bereitstellen.

Die wichtigsten Grundsätze:

  • Sicherheit: Einheitliche Standards mit bestmöglichem Schutz vor Cyberangriffen
  • Effizienz: Gemeinsame Nutzung von Ressourcen, Vermeidung von Doppelspurigkeiten und Support vor Ort
  • Professionalität: Klare Zuständigkeiten, qualifiziertes Personal, moderne Infrastruktur
  • Kostenrahmen: Ziel maximal 2’500 Franken pro Arbeitsplatz und Jahr
  • Zukunftsfähigkeit: Flexible Architektur, offen für weitere Gemeinden

Auch für Schulen und Heime
Bereits im Gang sind die Migrationen der Rorschacherberger IT und des Altersheims Haus zum Seeblick auf das System der Stadt Rorschach. Diese Teilprojekte sind bis Ende 2025 abgeschlossen. Goldach soll dann auf Mitte 2026 folgen. Die Schulen sind in einem weiteren Schritt vorgesehen, voraussichtlich bis im Jahr 2027. Die Altersheime haben sich bereits in einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen, um ihre besonderen Anforderungen, etwa an Bewohnerruf- oder Dokumentationssysteme, koordiniert einzubringen.

Die Server werden in einem Rechenzentrum in der Region betrieben. Für Datensicherheit sorgen moderne Sicherheitslösungen. Eine neue Serverinfrastruktur bildet das Herzstück der IDRR. Sie kann nach Bedarf ausgebaut werden.

Skalierbare Organisation
Die IDRR werden also schrittweise auf- und ausgebaut. Geplant sind:

  • ein Steuerungsgremium mit Vertretungen aller drei Gemeinden
  • eine Geschäftsführung für operative und strategische Leitung
  • ein IT-Team, das den laufenden Betrieb, Support und Projekte übernimmt

Wer dereinst Träger der regionalen Organisation ist, steht noch nicht abschliessend fest.

In der Startphase würden die bestehenden IT-Verantwortlichen für Betrieb und Support sorgen, ergänzt durch eine ca. 50 %-Geschäftsführung. Später könnte das Team entsprechend der Nutzerzahlen ausgebaut werden.

Mit den Informatikdiensten Region Rorschach soll eine gemeinsame, professionelle IT-Organisation entstehen, welche die Region Rorschach langfristig mit moderner und sicherer Informatik versorgt. Das Projekt ist nach wie vor auf gutem Weg. Die Räte der Gemeinden sind zuversichtlich, es zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

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