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Während der Pandemie führte das labor team bis zu 10'000 Corona-Tests durch.

Die Labormedizin von morgen gestalten

Im medizinischen Privatlabor labor team werden jährlich über eine Million Laboranalysen durchgeführt. Eine Erfolgsgeschichte, die in Goldach begonnen hat.

Wenn Sie in den vergangenen Jahren beim Hausarzt Blut abgegeben oder für den Corona-Test in ein Röhrli gespuckt haben, ist die Chance gross, dass Ihre Probe in Goldach untersucht worden ist. Hier, im Technologiepark Blumenegg, zwischen Dammweg und Goldachtobel, befindet sich mit dem labor team eines der führenden medizinischen Privatlabors der Schweiz.

Vom Pionier zur Nummer vier der Schweiz
Gegründet im Jahr 2001 als start up mit 26 Mitarbeitenden, zählt labor team als mittlerweile schweizweit viertgrösstes Privatlabor heute über 350 top ausgebildete Fachkräfte. Über 1,2 Millionen Aufträge bearbeiten sie pro Jahr. Der Standort ist geblieben. «Er hat sich bewährt und wurde laufend erweitert und vergrössert», sagt  Priv.-Doz. Dr. Thomas Brinkmann, Chief Operating Officer. Aktuell investiert labor team substanziell in den Standort Goldach und erweitert bis Ende 2024 das CoreLab mit einer Vollautomation. Ein weiterer Ausbaubereich ist im kommenden Jahr die Mikrobiologie. Zum hiesigen Zentrallabor gehören zudem ein hochmoderner Gerätepark sowie eine erfahrene Inhouse-IT-Abteilung. Als weiteren Vorteil des Technologieparks nennt die Unternehmensleitung die Lage im Grünen und, dass das Areal Platz für die firmeneigene KITA bietet. Diese wurde im Jahr 2016 eröffnet und ist ein Erfolgsmodell mit bis zu 88 Betreuungsplätzen.

labor team führt Tests und Analysen für medizinische Praxen und Anbieter durch. Das Unternehmen bietet dabei nicht nur Routine- und Spezialanalysen sowie eine breite Palette begleitender Dienstleistungen an. Es investiert auch in die Entwicklung neuer Tests und Verfahren zur Prävention, Diagnose, Überwachung und Behandlung von Krankheiten. «Unser Anspruch ist es, heute exzellente Qualität und besten Service zu bieten und gleichzeitig die Labormedizin von morgen mit neuen Ideen und Innovationen voranzutreiben», sagt Dr. med. Alain M. Cahen, Chief Executive Officer. Und: «Unser Team aus medizinischem, technischem und betriebswirtschaftlichem Personal denkt stetig weiter – zum Wohle der Patientinnen und Patienten und in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnerinnen und Partnern.»

10’000 Tests pro Tag während Corona
Besonders gefordert war das Labor während der Pandemie. Bis zu 10’000 Corona-Tests wurden hier in Spitzenzeiten täglich durchgeführt. Das sind ungefähr 10 Prozent aller Tests schweizweit. Dies erforderte erhebliche Investitionen in Technologien zur Abarbeitung der Proben. Der Beitrag zur Eindämmung der Pandemie war immens. Die Unternehmensleitung ist überzeugt: Dadurch hat die gesamte Branche ihr stiefmütterliches Dasein verloren und rückte als systemrelevant in den Fokus der Öffentlichkeit. Durch diagnostische Tests werden Krankheiten frühzeitig erkannt und Ärztinnen und Ärzte erhalten wichtige Informationen zur genauen Diagnose und Behandlung. Die Pandemie habe zudem gezeigt, dass Labortests bei der Überwachung und Kontrolle von Infektionskrankheiten eine entscheidende Rolle spielen.

Die Umwelt im Fokus
Bis eine Probe von einer Arztpraxis im Labor ankommt, dauert es eine halbe bis maximal fünf Stunden – egal von woher aus der Schweiz. Die Transportwege werden oft durch Zug und Velokuriere zurückgelegt. «Durch den verstärkten Einsatz dieser nachhaltigen Transportmethoden konnten wir 727 Tonnen CO₂ einsparen.» Die Anstrengungen zur Dekarbonisierung und damit einer umweltfreundlichen Betriebsführung bleiben nicht unbemerkt: «Wir sind stolz darauf, von der European Federation of Clinical Chemistry and Laboratory Medicine (EFLM) als eines der ersten medizinischen Labore in Europa und als erstes in der Schweiz als «Green & Sustainable Laboratory» zertifiziert worden zu sein», so die Unternehmensleitung. Zusätzlich wird labor team den CO₂-Fussabdruck des vergangenen Jahrs von 3‘313 Tonnen durch ein Projekt zur Verhinderung der Abholzung des Amazonas kompensieren. «Unsere Bemühungen und Massnahmen unterstreichen unser Bestreben, aktiv zum Schutz unseres Planeten beizutragen.»

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