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Die TBG unter neuer Führung

Die Technischen Betriebe Goldach (TBG) bekommen eine neue Leiterin: Künftig führt Ramona Miron die Geschicke des Werks. Die 42-Jährige erzählt im Interview, worauf sie sich besonders freut und wo sie Schwerpunkte setzen möchte.

Warum haben Sie sich für die Stelle als TBG-Leiterin entschieden?
Ramona Miron: Für mich war das der «natürliche nächste Schritt» in meinem beruflichen Werdegang. In den vergangenen neun Jahren durfte ich im Bereich Stromkalkulationen und Regulierungs-Management verschiedenste Verteilnetzbetreiber beraten – von ganz kleinen Gemeinden bis zu grösseren Städten. Dabei hatte ich mit verschiedensten Funktionsträgern wie Betriebsleitungen, Gemeinderäten oder Gemeindepräsidenten zusammengearbeitet. Diese spannenden Einblicke haben mich zusätzlich zu einem Seitenwechsel motiviert.

Was reizt Sie an den TBG besonders?
Die Stelle bringt viele interessante Herausforderungen für mich mit. Ich kann mein Wissen und meine Erfahrungen einbringen und habe die Möglichkeit, die Zukunft der TBG aktiv mitzugestalten.

Wo möchten Sie dabei Schwerpunkte setzen?
In erster Linie muss die Versorgungssicherheit gewährleistet sein, dazu muss entsprechend weiterhin in das Strom-, Wasser- und Gasnetz investiert werden. Nur ein gut ausgebautes Stromnetz ermöglicht eine nachhaltige Integration erneuerbarer Energien. Darüber hinaus sollen die Prozesse möglichst effizient gestaltet werden.

Worauf freuen Sie sich noch?
Auf das gut aufgestellte, tolle Team, das ich in den vergangenen Wochen bereits kennenlernen durfte. Genauso freue ich mich auf die vielfältigen Aufgaben, die auf mich zukommen sowie die Kundschaft und die Zusammenarbeit mit den Lieferanten und Partnern. Und natürlich freue ich mich auch darauf, Goldach als Gemeinde kennenzulernen.

Die Versorgungssicherheit ist derzeit schweizweit ein grosses Thema. Wo sehen Sie für die Technischen Betriebe in naher Zukunft Chancen und Herausforderungen?
Die TBG haben ein gut geführtes, stabiles Werk und pflegen eine sehr gute Beziehung zur Kundschaft. Das Team ist gut eingespielt und hat viel Know-how. Ich bin davon überzeugt, dass wir bereit sind, kommende Herausforderungen zu meistern. Dazu gehören nebst Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen höhere Materialpreise, Lieferketten-Probleme und die allgemeine Entwicklung der Energiemärkte. Und: Auch in unserer Branche ist der Fachkräftemangel akut.

Zur Person

Ramona Miron war zuletzt knapp zehn Jahre als Produktmanagerin Netzwirtschaft bei der St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG tätig. Dort hat sie unter anderem in der Produktentwicklung von Netzprodukten gearbeitet sowie Dienstleistungsangebote der Energieplattform AG umgesetzt und weiterentwickelt.

Zu ihren weiteren beruflichen Stationen zählen unter anderem das Institut für Wirtschaft und Ökologie der Universität St.Gallen sowie das kantonale Amt für Umwelt und Energie.

Ihre Dissertation hat die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin zum Thema «Umsetzung der Erneuerbaren Energiepolitik der EU auf regionaler Ebene» an der Lucian Blaga Universität in Sibiu, Rumänien, abgelegt.

Ramona Miron engagiert sich nebenamtlich im Sanitätszug von Feuerwehr und Zivilschutz St.Gallen und instruiert in diesem Bereich Kadermitglieder. Sie ist Mutter eines Sohns und beschäftigt sich in ihrer Freizeit auch gerne mit ihrem Garten.

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