Der Geissrütiweg führt Sie durch den Wald,

kurz und bündig

Im Sommer ersuchte die Gemeinde Tübach um Übernahme ihres Steueramts. Der Gemeinderat stimmte der gemeinsamen Führung des Steueramts Goldach und Tübach zu und genehmigte die entsprechende Vereinbarung. Diese untersteht während 40 Tagen dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist läuft noch bis am 22. September. Wenn das Referendum nicht ergriffen wird, übernimmt die Gemeinde Goldach die Führung des Steueramt Tübach per 1. Oktober.

Haben Sie diesen Sommer Ihre Lehre oder Ausbildung beendet und stehen jetzt vollständig im Erwerbsleben? Dann haben wir für Sie einen Hinweis bezüglich Ihrer Steuerrechnung. Sie haben diesen Januar die vorläufige Steuerrechnung 2025 gestützt auf die Vorjahre erhalten. Da Sie bis jetzt in Ausbildung waren, beläuft sich die Rechnung wahrscheinlich auf null Franken. Weil sich Ihr Einkommen nun verändert hat, entspricht diese «Nuller-Rechnung» jedoch nicht mehr der Realität. Damit Sie mit der definitiven Schlussrechnung im nächsten Jahr keine unliebsame Nachzahlung erhalten, raten wir Ihnen, die Rechnung bereits jetzt anzupassen.

Melden Sie sich dafür telefonisch beim Steueramt unter 058 228 78 30 oder per E-Mail an steueramt@goldach.ch und teilen Sie uns Ihre aktuellen Einkommensverhältnisse mit. Aufgrund der Angaben werden wir Ihnen anschliessend eine neue Steuerrechnung zustellen. Selbstverständlich raten wir auch allen weiteren Steuerpflichtigen, sich bei Einkommensveränderungen frühzeitig mit uns in Verbindung zu setzen. So können hohe Nachzahlungen oder Rückzahlungen bei der Schlussrechnung vermieden werden.

Naturnah von Goldach nach Untereggen – der Geissrütiweg ist eröffnet. Nutzen Sie die Gelegenheit und spazieren Sie abseits der vielbefahrenen Strasse, zum Schlossweiher.

Wie: Den Sonnentalweg hinauf, vorbei an der Überbauung Rebberg, unter der Autobahnbrücke durch, führt der Weg in den Wald.

Wegführung Geissrütiweg

Am 7. August besuchte der Gemeindepräsident Dominik Gemperli den Jubilaren Hans Brunner, der im Altersheim Seeblick seinen 100. Geburtstag feierte. Anlässlich dieses Besuchs erzählte Herr Brunner viele spannende Anekdoten aus seinem erfüllten Leben. An seiner Seite befindet sich auch heute noch seine Frau, welche mit 90 Jahren nun ebenfalls im Altersheim Seeblick wohnt.

Der Gemeinderat wünscht der Familie Brunner weiterhin viele schöne Momente und weiterhin gute Gesundheit.

Hans Brunner feierte kürzlich seinen 100. Geburtstag im Altersheim Seeblick.

Die Appenzellerstrasse und die Florastrasse sollen saniert werden. Im Rahmen beider Projekte ist vorgesehen, die Verkehrsflächen zu verkleinern und stattdessen mehr Grünraum zu schaffen.

Die Appenzellerstrasse wurde vor rund 40 Jahren als Hauptverkehrsachse mit einer Strassen­breite von sieben Metern ausgebaut, um allenfalls auch das Gebiet Hohrain erschliessen zu können. Dieses wurde schliesslich über die Hohrainstrasse erschlossen. Rund um die Appen­zellerstrasse entstanden im Verlauf der Jahre zwei grosse Wohnquartiere. In ihrer heutigen Funktion als Sammelstrasse ist sie überdimensioniert. Mit Hilfe von bau­lichen Massnahmen soll die Appenzellerstrasse so angepasst werden, dass sie charakteristisch dem Typ einer Quartiersammelstrasse zugeordnet werden kann.

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Juni 2024 wurden die Anwohnenden über das Vorhaben informiert. Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung wurden in die Projektüberarbeitung integriert. Besonders hervorzuheben ist die Reduktion des ursprünglich geplanten Grünraums in enger Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekten Martin Klauser sowie die geplante Aufhebung der Rechtsvortritte aus der Städelistrasse und der Chellenstrasse. Stattdessen sind Trottoirüberfahrten vorgesehen, welche die Verkehrssicherheit deutlich erhöhen sollen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich bis zum 8. September aktiv am Mitwirkungsverfahren beteiligen. Die eingegangenen Rückmeldungen werden nun beurteilt und fliessen gegebenenfalls in die weitere Projektplanung ein.

Situation Nordost – Einmündung Städelistrasse
Situation Nordwest – Einmündung Chellenstrasse

Die Gemeinde Goldach plant die umfassende Sanierung der Florastrasse mit Schwerpunkt auf der Erneuerung der Werkleitungen. In diesem Zusammenhang bietet sich die Gelegenheit, die Strasse ganzheitlich neu zu gestalten und den öffentlichen Raum aufzuwerten.

Mit der Ausarbeitung möglicher Gestaltungsvarianten wurde die Wälli AG Ingenieure beauftragt. Im Zuge dieser Arbeiten führte das Ingenieurbüro auch eine Bodenanalyse durch. Diese ergab, dass sich über weite Flächen zahlreiche wilde Risse gebildet haben, die sich teilweise bereits vernetzen. Eine vollständige Strassensanierung erscheint daher nicht nur sinnvoll, sondern auch langfristig wirtschaftlicher als eine rein oberflächliche Instandsetzung – zumal im Rahmen der Werkleitungssanierung ohnehin rund 50 % der Belagsfläche ersetzt werden muss.

Das Mitwirkungsverfahren wurde kürzlich gestartet. Alle Pläne und Unterlagen sind auf der Plattform www.mitwirken-goldach.ch einsehbar. Rückmeldungen und Anregungen können direkt über die Webseite eingereicht werden.

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