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Als die Welt zerbrach

Buchtipp der Gemeindebibliothek

«Als die Welt zerbrach» ist die Fortsetzung des Buchs «Der Junge im gestreiften Pyjama»

Kurzer Inhaltsbeschrieb

Gretel Fernsby lebt seit Jahrzehnten in ihrer Londoner Wohnung. Sie führt ein ruhiges Leben, trotz ihrer dunklen Vergangenheit. Über ihre Flucht aus Deutschland vor über siebzig Jahren spricht sie nicht. Vor allem aber verliert sie kein Wort über ihren Vater, der Kommandant in einem Konzentrationslager war. Als eine junge Familie in die Wohnung unter ihr zieht, weckt der neunjährige Henry Erinnerungen, die sie lieber vergessen würde. Eines Nachts wird sie Zeugin eines Streits zwischen Henrys Mutter und dem jähzornigen Vater. Ein Streit, der Gretels hart erkämpfte, zurückgezogene Existenz bedroht. Sie bekommt die Chance, ihre Schuld zu sühnen und den Jungen zu retten. Doch dazu muss sie offenbaren, was sie ein Leben lang verschwiegen hat …

Mir hat das Buch gefallen, weil….

Erzählt wird die Geschichte von Gretel, der Schwester von Bruno, die mit ihrer Mutter 1946 nach Paris flieht. Eine erfundene Geschichte soll ihnen dabei helfen. Wir begleiten Gretel abwechselnd durch verschiedene Abschnitte ihres Lebens und können so Stück für Stück ihr Erlebtes zusammenfügen.

Durch den Blick in die Vergangenheit und die Gegenwart, wird die Frage nach ihrer Schuld, teilweise auch deren Verleugnung, nachvollziehbar.

Dem Autor ist es gelungen, die Charaktere ganz authentisch und wunderbar zu beschreiben. Die Geschichte ist sicher keine leichte Lektüre. Sie ist rau, gleichzeitig einfühlsam und vielschichtig. Sie hat sich tief in meine Gedanken und Gefühlswelt eingegraben.

Diejenigen, die das Vorgängerbuch nicht gelesen haben, werden kein Problem haben, in die Handlung hineinzufinden.

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