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Roberto Ruiz

Der Schulkreis Feld hat seit 400 Tagen einen neuen Schulleiter

Seit 1. Februar 2023, also seit etwas mehr als einem Jahr, führt Roberto Ruiz den Kindergarten- und Primarschulkreis Feld als Schulleiter. Wie er die ersten 400 Tage erlebt hat, erzählt er dem Wellenbrecher in einem Interview.

Wie verlief Ihr beruflicher Werdegang?
Ich brachte Erfahrung in der Führung einer arbeitsmarktlichen Massnahme für 17- bis 30-Jährige und als ehemaliger Sekundarlehrer in der Stadt St. Gallen mit. Das Leiten einer Schule war für mich jedoch einigermassen neu.

Welches sind die grössten Unterschiede zu Ihrer letzten Arbeitsstelle?
Vorher war ich für ein kleineres Team von Mitarbeitenden und knapp 50 Kursteilnehmende gleichzeitig zuständig, jetzt für über 40 Mitarbeitende, über 350 Schülerinnen und Schüler und deren Eltern. Zudem ist meine eigene Agenda schwieriger planbar, da ich viel mehr Unvorhergesehenes in meinem Arbeitsalltag habe als bei meiner letzten Arbeitsstelle.

Wie wurden Sie vom Lehrerteam aufgenommen?
Äusserst wohlgesinnt, offen und herzlich. Sie haben mir vom ersten Tag an das Gefühl gegeben, hier zu Hause zu sein.

Herr Ruiz, wenn Sie sich als Schulleiter in drei Worten beschreiben müssten – welche wären das?
nahbar – engagiert – unterstützend

Was ist Ihnen besonders wichtig bei Ihrer Aufgabe als Schulleiter?
Mir ist es besonders wichtig, dass alle Schülerinnen und Schüler des Schulkreises Feld gerne zur Schule kommen, dass sich die Eltern gehört und verstanden fühlen und dass ich für die Lehrpersonen eine spürbare Unterstützung bin.

Nun sind Sie bereits seit über 400 Tagen im Amt als Schulleiter des Schulkreises Feld. Welche Bilanz ziehen Sie nach dieser Zeit?
Selbst nach einem guten Jahr bringt jeder Arbeitstag viele spannende Begegnungen und Begebenheiten mit sich, die mich sehr erfüllen. Ich bin also am «richtigen Ort».

Was waren die grössten Herausforderungen im ersten Jahr?
Alle beteiligten Personen und Prozesse so schnell und so gut als möglich kennenzulernen.

Die Aufgabe ist doch recht anstrengend, komplex und zeitintensiv. 400 Tage im Amt – auf einer Skala von 0-10: Wie ferienreif sind Sie?
Ich mag Komplexität sowie Anstrengung in meinem Leben und finde in meinem Alltag einen guten Ausgleich, sodass ich Ferien nicht herbeisehnen muss. Eine 0 wäre jedoch ein wenig übertrieben, da ich zu Ferien natürlich auch nicht nein sage.

Was erwarten Sie von Ihren Lehrpersonen?
Sie sollen ihre Schülerinnen und Schüler gernhaben und diese auf ihrem Weg ein Stück weiterbringen.

Wie wird unsere gute Schule Goldach zu einer noch besseren Schule?
Indem wir den sehr guten Job, den wir alle zusammen jetzt schon machen, genau so weiter machen.

Seit August letzten Jahres sind Sie sogar Präsident der Schulleitungskonferenz in Goldach, wo sehen Sie die Schule Goldach in fünf bis zehn Jahren? Was sind Ihre Visionen?
Ich möchte die hervorragende Arbeit meiner Vorgängerinnen und Vorgänger weiterführen und in der Schule Goldach weiterhin Stabilität vermitteln. Zudem sind mir die Förderung der Integration und der Leistungsgedanke sehr wichtig.

Wo finden Sie den Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag?
Im Sport beim Skifahren, beim Tennis oder in der Natur und bei meiner Familie.

Zum Abschluss würde ich Ihnen gerne noch einige Entscheidungsfragen stellen.

Handwerk oder Studium?
Studium

Mathe oder Deutsch?
Deutsch

Digital oder Analog?
Digital

Schule oder Ferien?
Schule

Ist Ihr Glas immer halb voll oder halb leer?
Meine Gläser sind leider meistens halb leer, mein Glas aber natürlich immer halb voll

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