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Nach intensiver Vorbereitung ging es live auf Sendung.
Radioprojektwoche der 4. Klasse im Kinderdorf Pestalozzi

Radiocamp im Kinderdorf Pestalozzi

Die 4. Klasse von Mirjam Nagel und die 5. Klasse von Laura Paradiso verbrachten Mitte März eine Radioprojektwoche im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen. Die Klassen leisteten mit ihren Lehrpersonen für das Projekt sehr viel Vorarbeit.

Vorbereitung ist das A und O
Die Themen wurden bestimmt, Material dazu gesammelt und die ersten Livesendungen vorbereitet. Vor der Lagerwoche interviewten die Schülerinnen und Schüler Verwandte, Bekannte und Passantinnen zu ihren Themen. Die Aufnahmen haben die Kinder selbst gemacht und für die Radiosendungen geschnitten. Jede Gruppe erstellte auch einen Werbejingle für das Thema.

Live auf Sendung
Im Kinderdorf Pestalozzi wurden die Kinder in die Welt des Radiomachens eingeführt. Während der ersten Livesendung war die Nervosität extrem hoch und die Kinderstimmen haben teilweise noch gezittert. Jeden Tag war jedes Kind mindestens eine halbe Stunde mit seiner Gruppe live im Radio zu hören. Die Kinder berichteten über komplexe Themen wie zum Beispiel Umwelt- und Naturschutz, Entstehung der Erde, Ernährung und Hungersnot und auch über Naturkatastrophen. Die minutiöse Planung der Sendungen erfolgte jeweils vormittags und wurde verschriftlicht und intensiv geübt. Das verlangte den Schülerinnen und Schülern einiges ab.

Ausgleich und Highlight
Ausgleich gab es auf dem weitläufigen Areal des Kinderdorfs genug. Die Kinder konnten Fussball, Volleyball und Basketball spielen, sich beim Klettern und auf den Spielplätzen verweilen oder auch beim Pingpong und auf der Slackline brillieren. Das Wetter spielte grösstenteils mit.

Mitte Woche kam der Radio FM1-Moderator «Morgen Joe» im Kinderdorf auf Besuch und beantwortete geduldig die spannenden Fragen der Kinder. Auch Autogrammkarten hat er verteilt.

Fantasiegeld «Pagel» für den Schlussabend
Durch positives Verhalten konnten die Schülerinnen und Schüler während der Lagerwoche Fantasiegeld sammeln. Dieses Geld wurde in Scheinen abgegeben und trug den tollen Namen «Pagel». Pagels gab es auch beim Lottoabend und dem Challenge-Abend zu gewinnen. Mit dem gesammelten Geld konnten sich die Kinder das Eintrittsticket für den Schlussabend kaufen. Nach der Eintrittskontrolle durften alle im Casino ihre Pagels verzocken, sich an der Bar Leckereien gönnen und in der Disco das Tanzbein schwingen.

Mit «Pagel» konnten sich die Kinder einiges leisten.

Dank diesem Projekt wurden neue, auch klassenübergreifende Freundschaften geschlossen. Die Schülerinnen und Schüler haben neue Themen kennengelernt, mit Audacity Aufnahmen gemacht und geschnitten, gute Interviewfragen erarbeitet, viel aufgeschrieben und intensiv gelesen. Das Gefühl, wenn man live auf Sendung ist, bleibt unvergesslich.

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