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Dominik Gemperli

Blickwinkel

Der Fachkräftemangel beschäftigt verschiedene Bereiche und Branchen. Auch die öffentlichen Verwaltungen sind in zunehmendem Mass betroffen. Neben dem Fachkräftemangel an sich gestalten sich aber auch die Rahmenbedingungen zunehmend schwieriger: Die Aufgabenstellungen an die Mitarbeitenden werden immer komplexer, was eine hohe Fachlichkeit voraussetzt. Das bedeutet letztlich, dass für die einzelnen Ämter zunehmend Spezialisten rekrutiert werden müssen. Die «Generalisten», die gleich in mehreren Abteilungen eingesetzt werden können, gehören der Vergangenheit an. Daneben ist aber auch der Wettbewerb spürbar, der Kanton und die Gemeinden stehen in einer Konkurrenz zueinander, wenn es darum geht, die besten Mitarbeitenden zu halten oder für den eigenen Betrieb zu gewinnen.

Vor dem Hintergrund dieser Ausführungen ergibt sich für die Gemeinde Goldach folgende Konsequenz: Wo es sinnvoll und nützlich ist, werden wir in Zukunft die Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden noch vertiefter prüfen. Durch die Bündelung von Ressourcen über die Gemeindegrenzen hinaus kann die Fachlichkeit situativ gestärkt werden. Goldach will in diesem Prozess seinen Führungsanspruch artikulieren und eine tragende Rolle bei einer verstärkten Zusammenarbeit spielen. Andererseits sind wir aber auch damit befasst, unsere eigenen internen Prozesse zu überprüfen und bei Bedarf Verbesserungen umzusetzen. Für diese Organisationsanalyse wurde eine externe Firma beauftragt.

Schliesslich stellen wir uns auch die Frage, wie wir als Gemeinde Goldach für unsere Mitarbeitenden noch attraktiver werden können und sind damit befasst, unser Personalreglement komplett zu überarbeiten. Immer mit der Idee, die besten Kräfte in Goldach zu halten oder für unseren Betrieb zu gewinnen. Davon profitieren auch die Goldacherinnen und Goldacher.

Der Fachkräftemangel ist wie gesagt ein grosses Thema in der heutigen Zeit. Die Gemeinde Goldach ist bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen.

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