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Das La Vita feiert seinen 50. Geburtstag.

50 Jahre La Vita – ein Grund zum Feiern

Das La Vita feiert am 6. Juli seinen 50. Geburtstag und lädt die Bevölkerung ein mitzufeiern. Zum 50-Jahr-Jubiläum ein Rück- und Ausblick mit dem Geschäftsführer Tom Bättig.

Warum ein Geburtstagsfest?
Bewohnende und Mitarbeitende des La Vita feiern gerne, und das wollen wir anlässlich des 50-Jahr- Jubiläums gemeinsam mit der Bevölkerung von Goldach teilen.

Was erwartet die Bevölkerung am 6. Juli im La Vita?
Wir bieten zahlreiche Attraktionen und Unterhaltung für die ganze Familie. Gestartet wird um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in unserem Festzelt. Entdecken Sie das La Vita auf einem Rundgang, besichtigen Sie die Fahrzeuge der Feuerwehr und Sanität hautnah oder testen Sie die Velorikscha und verschiedene Elektromobile für Seniorinnen und Senioren. Für die jüngsten Besuchenden steht eine Hüpfburg bereit. Zudem erwartet Sie ein schmackhaftes Verpflegungsangebot und festliche Musik zu der geschunkelt und getanzt werden kann. Um 14 Uhr präsentieren wir Ihnen noch eine grosse Überraschung.

Was waren die grössten Herausforderungen, denen sich das Seniorenzentrum in den letzten 50 Jahren gegenübersah und wie wurden sie bewältigt?
Die grösste Herausforderung stellte wohl die Covid-19-Pandemie dar. Diese hat sowohl die Bewohnenden als auch die Angehörigen und die Mitarbeitenden extrem gefordert. Die erste Welle im Jahr 2020 war für alle Anspruchsgruppen äusserst belastend und anspruchsvoll. Mit Abstand am höchsten belastet waren jedoch unsere Mitarbeitenden, denn neben Informationen über Covid-19 fehlten auch Erfahrungswerte. Über die Erkrankung gab es dazumal nur wenig gesicherte Informationen und die Todesrate war teilweise sehr hoch. Persönliche Schutzmittel waren nicht oder nur minimal vorhanden. Die Mitarbeitenden mussten über Wochen mit Vollschutzanzügen arbeiten. Die körperliche und emotionale Belastung zu diesem Zeitpunkt war immens. Das können wir uns vier Jahre später kaum mehr vorstellen.

Auch die Bedürfnisse unserer Bewohnenden haben sich in den letzten 50 Jahren stetig verändert. So wurden die Strukturen und Prozesse kontinuierlich weiterentwickelt.

Wie hat sich die Pflege und Betreuung im Seniorenzentrum La Vita im Laufe der Jahre entwickelt und welche Innovationen haben dazu beigetragen?
Die Pflege hat sich in den vergangenen Jahrzehnten massiv entwickelt und verändert. Heute steht die Autonomie und die individuellen Bedürfnisse der Bewohnenden im Zentrum unseres Handelns. Mussten sich früher die Bewohnenden den Prozessen des La Vita anpassen, ist es heute umgekehrt. Wir erfüllen die Wünsche und Bedürfnisse unserer Bewohnenden ohne Wenn und Aber.

Welche Rolle spielen soziale Aktivitäten und Gemeinschaftsveranstaltungen für das Wohlbefinden der Bewohnenden im La Vita?
Der Stellenwert von gemeinsamen Erlebnissen im Haus oder bei Ausflügen dürfte früher höher gewesen sein. Individuelle Bedürfnisse und Wünsche werden heute eher höher gewichtet als gemeinsame soziale Aktivitäten. Ungefähr die Hälfte unserer Bewohnenden weicht gemeinsamen sozialen Aktivitäten eher aus. Nicht aber am 6. Juli, da wird das bestimmt anders sein.

Wie hat sich die technologische Ausstattung und Digitalisierung im Laufe der Zeit verändert und welchen Einfluss hat dies auf den Alltag der Bewohnenden?
Die technische Entwicklung hat in den letzten 50 Jahren enorme Sprünge gemacht. In den 70er Jahren wurde beispielsweise noch mit mechanischen Schreibmaschinen gearbeitet. Im Bereich der Gebäude- und Haustechnik haben sich sowohl die (gesetzlichen) Anforderungen, wie auch die technischen Möglichkeiten extrem entwickelt.

Der Bereich Informatik ist mittlerweile extrem komplex und entsprechend teuer. Die technischen Hilfsmittel sollen Arbeitsprozesse vereinfachen und Mitarbeitende entlasten. Stetige grösser werdende gesetzliche Vorgaben an die Dokumentation und Nachvollziehbarkeit von Massnahmen lassen Entlastungen jedoch oftmals wieder Makulatur werden.

Welche bedeutenden Meilensteine ​​oder besonderen Momente haben das Seniorenzentrum La Vita in Goldach geprägt und wie sind sie in Erinnerung geblieben?
Dazu zählt mit Sicherheit der Um- und Anbau vor ca. zehn Jahren. Das Haus wurde nach über 40 Betriebsjahren umfassend erneuert. Der Umbau erfolgte während dem laufenden Betrieb. Das war sowohl anspruchsvoll als auch belastend.

Welche strategischen Ziele hat sich das Seniorenzentrum für die kommenden Jahre gesetzt, um weiterhin eine qualitativ hochwertige Versorgung und Lebensqualität zu gewährleisten?
Nach unserem Motto: Wir sind anders! Wir möchten das beste Haus der Region werden und bleiben. Wir positionieren uns als äusserst attraktive Arbeitgeberin und schaffen somit die Grundlage für genügend, motivierte und kompetente Mitarbeitende.

Wie hat sich die Zusammenarbeit mit Gemeinden, lokalen Organisationen und Freiwilligen im Laufe der Jahre entwickelt und welchen Beitrag leisten sie zur Unterstützung des Seniorenzentrums?
Wir haben keine Berührungsängste und arbeiten gerne mit den verschiedensten Anspruchsgruppen zusammen. Die Erfahrungen zeigen, dass eine nachhaltige fruchtbare Zusammenarbeit mit anderen Anspruchsgruppen/Institutionen allerdings nur dann möglich ist, wenn die unternehmerischen Werte und Ziele möglichst identisch sind.

Wie wird auf die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Bewohnenden eingegangen, um eine massgeschneiderte Betreuung und Pflege zu gewährleisten?
Alle Mitarbeitenden fokussieren sich ausschliesslich auf die Erfüllung aller individuellen Kundenwünsche.

Welche Rolle spielen interdisziplinäre Teams und multidisziplinäre Ansätze bei der ganzheitlichen Versorgung der Seniorinnen und Senioren im La Vita?
Innovative und demzufolge erfolgreiche Unternehmen arbeiten schon lange interdisziplinär. Unsere Mitarbeitenden haben diesen Erfolgsfaktor verinnerlicht. Sie denken und handeln bereichsübergreifend.

Wie sehen Sie die Zukunft des Seniorenzentrums La Vita in Bezug auf neue Trends im Bereich der Altenpflege, demografische Veränderungen und gesellschaftliche Entwicklungen?
Klassische Wohnformen werden weniger nachgefragt, Pflege und Betreuung à la carte ist hip. Künftige Kunden verlangen individuelle, personifizierte Dienstleistungen.

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