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Schuppis Aufwertung

Aufwertung Biotop Schuppis – Baustart erfolgt

Am 15. Januar konnte gestartet werden. Mit gezielten Massnahmen soll das Naturschutz- und Naherholungsgebiet Schuppis aufgewertet und die Amphibienpopulation erhalten werden.

Das Naturschutzgebiet Schuppis ist aus einer stillgelegten Kiesgrube hervorgegangen und umfasst ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Zudem untersteht das Gebiet der kommunalen Schutzverordnung.

Der Lebensraum beherbergt acht Amphibienarten, darunter die gefährdeten Arten Gelbbauchunke und Laubfrosch. Der Lebensraum für Amphibien reduziert sich durch die Entwicklung des Areals immer mehr, da das Naturschutzgebiet fast von allen Seiten von Siedlung und Industrie umgeben ist. Einzig eine schmale Vernetzungsachse nach Westen ist weiterhin offen. Ansonsten ist das Gebiet isoliert.

Um das Überleben der vorhandenen Populationen in diesem nationalen Amphibienlaichgebiet zu sichern, sind diverse Anstrengungen notwendig. Das Naturschutzgebiet selbst muss mit weiteren artenspezifischen Laichgewässern ausgestattet werden. Bestehende Gewässer sind so zu optimieren, dass die Pflege in Zukunft einfacher möglich ist. Die Vernetzung mit weiteren Gebieten, die erst noch am Entstehen sind, muss sichergestellt werden.

Um den ökologischen Bedürfnissen eines Naturschutz- und Naherholungsgebiets Rechnung zu tragen, wird das Projekt ökologisch begleitet.

Bereits erfolgte Massnahmen
Im Winter 2018/2019 erfolgten im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Gerschwiler Areals erste Sofortmassnahmen indem drei «Amphibien-Schächte» eingebaut wurden.

Ein neues Biotop für die Gelbbauchunke konnte bei Familie Lehner realisiert werden. Bei der Thannäckerstrasse wurden Froschdurchgänge erstellt und an der Böschung zur Goldach wurden zusätzliche Massnahmen umgesetzt.

Kosten
Die Kosten für die geplanten Aufwertungsmassnahmen belaufen sich auf rund CHF 424’000, wobei der Kanton St. Gallen einen Beitrag von CHF 386’000 zugesichert hat. Die Ortgemeinde als Eigentümerin der Grundstücke Nr. 54, 55 und 2414 beteiligt sich mit CHF 20’000 am Projekt.

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